Förderer

Förderer der SympathieMagazine

Die einzelnen Länder- und Themen-Magazine werden von verschiedenen Institutionen/Organisationen gefördert - je nach Interesse und Zuständigkeit in unterschiedlicher Zusammensetzung. Die Förderorganisationen werden nachfolgend in der Reihenfolge ihres erstmaligen Engagements dargestellt.

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Anfang 2002 hatten bereits 23,3 Millionen Deutsche Urlaubsreiserfahrung in Entwicklungsländern. Jedes Jahr reisen Millionen Bundesbürger dorthin. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ist daher seit 1974 im Rahmen seiner entwicklungspolitischen Informations- und Bildungsarbeit auch im Bereich des "Entwicklungsländer-Tourismus" tätig. Neben zahlreichen anderen Qualifikationsmaßnahmen fördert das BMZ auch die Herausgabe der SympathieMagazine. Damit soll die Informationsvorbereitung von Reisenden in Entwicklungsländern verbessert werden. Zugleich wird der Versuch unternommen, die Einstellungen zu den Reisezielländern im Hinblick auf angemessenes Verhalten positiv zu verändern und darüber hinaus solidarisches Interesse zu wecken.

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Die bundeseigene Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH ist von der Bundesregierung mit der eigenverantwortlichen Planung und Durchführung von Projekten und Programmen der Technischen Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern beauftragt.

Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit von Menschen und Organisationen in den Entwicklungsländern sowie die Förderung ihrer Selbsthilfe zu stärken. Die Aufgaben werden überwiegend auf der Grundlage von völkerrechtlichen Übereinkünften zwischen der Bundesregierung und den Partnerländern gemeinnützig und zum Teil treuhänderisch wahrgenommen. Seit 1976 fördert die GIZ die SympathieMagazine und nutzt damit ein fachspezifisches Bildungsmedium im Tourismusbereich, um ihre Aktivitäten zu dokumentieren. In besonders breit gestreutem Maße werden so Informationen über die entwicklungspolitische Arbeit der GIZ in fernen Kulturen weiteren Zielgruppen zugänglich gemacht.

MISSIO, Internationales Katholisches Missionswerk e.V.

MISSIO, das Internationale Katholische Missionswerk e.V. entstand 1832 als " Bürgerinitiative" und gehört heute zu den 107 Päpstlichen Missionswerken der Welt. MISSIO hält einerseits in der Bundesrepublik Deutschland das missionarische Bewusstsein in Familien und Gemeinden wach und unterstützt andererseits die Ortskirchen Afrikas, Asiens und Ozeaniens bei ihrer Aufgabe, die Frohe Botschaft Christi zu verkünden.

MISSIO fördert vor allem die Ausbildung von Priestern, Schwestern und Laien, die dann als Seelsorger, als Helfer in der Not, als Fachleute für die Entwicklung der Völker tätig werden. Seit 1977 beteiligt sich MISSIO an der Herausgabe der SympathieMagazine, die lesenswerte Brücken zum tieferen Verständnis fremder Völker und Länder schlagen sollen. Dazu gehört auch die Darstellung des religiösen Lebens unter Berücksichtigung des Wirkens der Kirchen. SympathieMagazine sollen kleine Beiträge zum Bau einer Welt des Friedens in Gerechtigkeit sein, des gegenseitigen Verstehens einer Zivilisation der Liebe.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Ein Schwerpunkt der Jugendförderung durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ist die internationale Jugendarbeit. Ziel der internationalen Jugendarbeit ist es, das Verständnis zwischen den Völkern zu fördern.

Wesentliche Voraussetzung hierfür ist, andere Länder und deren Menschen besser kennen zu lernen und zu verstehen. Das BMFSFJ hat es sehr begrüßt, dass die Reihe SympathieMagazine auf europäische Länder ausgedehnt worden ist, weil der europäische Raum natürlicherweise Hauptfeld der Jugendbegegnung und des Jugendtourismus ist. Es hat sich deshalb erstmals 1987 an dem Magazin "Griechenland verstehen" finanziell beteiligt. Das BMFSFJ verspricht sich von den Europa-Magazinen neben einer Sympathie- und Verständniswerbung, die sich gleichermaßen an Erwachsenen und Jugendlichen richtet, spezifische Informationen und Hinweise für junge Reisende.

Brot für die Welt - Tourism Watch

Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst ist das weltweit tätige Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen in Deutschland. In fast 100 Ländern rund um den Globus befähigt Brot für die Welt arme und ausgegrenzte Menschen, aus eigener Kraft ihre Lebenssituation zu verbessern. Schwerpunkte der Arbeit sind die Ernährungssicherung, die Förderung von Bildung und Gesundheit, die Achtung der Menschenrechte sowie die Bewahrung der Schöpfung. Durch Lobby-, Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit in Deutschland und Europa versuchen wir politische Entscheidungen im Sinne der Armen zu beeinflussen und ein Bewusstsein für die Notwendigkeit einer nachhaltigen Lebens- und Wirtschaftsweise zu schaffen.

Durch seine Arbeitsstelle Tourism Watch setzt sich Brot für die Welt gemeinsam mit ökumenischen Partnern für einen nachhaltigen, sozial verantwortlichen und umweltverträglichen Tourismus ein und veröffentlicht vierteljährlich den Informationsdienst „TourismWatch“. Seit den 1990 werden ausgewählte Sympathiemagazine redaktionell unterstützt und aus Kirchsteuermitteln gefördert, um den Reisenden zum Blick hinter die touristische Oberfläche anzuregen und das Verständnis für die Menschen in dem bereisten Land zu vertiefen.

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Als einer der am schnellsten wachsenden Bereiche der Weltwirtschaft ist der Tourismus auch eine Schlüsselbranche für das Ziel einer "nachhaltigen Entwicklung". Das Bundesumweltministerium setzt sich deshalb für die Schaffung von Rahmenbedingungen ein, die auf eine nachhaltige und umweltgerechte Entwicklung des Tourismus hinwirken.

Im nationalen Rahmen bieten sich hierfür vor allem Dialog- und kooperationsfördernde Instrumente an, wie z.B. die Umweltberatung und die projektbezogene Zusammenarbeit mit den touristischen und Umwelt-Verbänden. Auf internationaler Ebene strebt das BMU die Erarbeitung von Richtlinien und Regeln an, die den Tourismus mit dem Schutz von Natur und Umwelt in Einklang bringen, z.B. im Rahmen der Alpenkonvention bzw. des Übereinkommens über die Biologische Vielfalt. Das BMU unterstützt deshalb auch die SympathieMagazine (erstmals 1998), die wertvolle Beiträge dazu leisten, die Touristen für die Ziele eines ökologisch wie sozial verträglichen Tourismus zu gewinnen.

Adveniat/Bischöfliche-Aktion

ADVENIAT ist die Aktion der deutschen Katholiken für Lateinamerika. Mit der Hilfe der Spenden aus Deutschland setzt sich die Kirche in Lateinamerika für die Armen, die Verfolgten und die Minderheiten ein, sucht gemeinsam mit ihnen nach Wegen zu einem Leben in Würde. Jahr für Jahr fördert ADVENIAT mehr als 4.000 Projekte. Basisgemeinschaften, Priester oder Ordensleute in Lateinamerika bitten die Aktion um Hilfe - so wachsen keine unsinnigen Großmaßnahmen, sondern bodenständige Projekte, die als Hilfe zur Selbsthilfe angelegt sind. Diese Hilfe ist keine Einbahnstraße. Lateinamerika hat - etwa mit seinem enormen kulturellen Reichtum - viel zu bieten. ADVENIAT baut eine Brücke des Austauschs und der Solidarität zwischen den Menschen in Lateinamerika und in Deutschland. ADVENIAT unterstützt daher seit 2002 die SympathieMagazine, die Lateinamerika behandeln, sowie deren Verbreitung in Deutschland.

Renovabis

Renovabis ist die Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa. Seit 1993 unterstützt Renovabis seine Partner bei der pastoralen, sozialen und gesellschaftlichen Erneuerung in insgesamt 29 Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas.

Der Jahresetat von Renovabis für Projekte beträgt rund 30 Millionen Euro, etwa 1000 Projekte können damit jährlich gefördert werden. Dabei steht der Grundsatz "Hilfe zur Selbsthilfe" im Vordergrund. Die Mittel von Renovabis werden beispielsweise eingesetzt, um Kirchen (wo notwendig) und Gemeindezentren zu bauen, Familien-, Frauen- und Jugendzentren auszustatten, Heime für Waisen- und Straßenkinder zu unterhalten und Priester, Ordensleute und in der Seelsorge tätige Laien auszubilden. Außerdem werden kirchliche Schulprogramme, Lehrerfortbildungen und die journalistische Nachwuchsförderung unterstützt. In der Inlandsarbeit in Deutschland versteht Renovabis sich als katholische Fachstelle für den Osten Europas und will zum besseren Verständnis der politischen, sozialen, kulturellen und religiösen Zusammenhänge in diesen Ländern beitragen - ein Anliegen, das Renovabis mit dem SympathieMagazin teilt.

Deutscher Reisebüro- und Reiseveranstalter-Verband e.V.

Der Deutsche Reisebüro- und Reiseveranstalter-Verband e.V. mit Sitz in Berlin zählt ca. 5.000 Mitglieder im In- und Ausland. Er vertritt einerseits die Reisebüros und Reiseveranstalter und andererseits außerordentliche Mitglieder, d.h. andere Leistungsträger der Branche.

Der Verband vertritt die Interessen der Reisebranche untereinander und auch gegenüber der Politik. Er bietet Kommunikationsmöglichkeiten mit anderen Branchenvertretern, z.B. innerhalb der Ausschussarbeit oder auf den Verbandstagungen. Eine wichtige Aufgabe sind auch Marktinformationen und Statistiken sowie die Öffentlichkeitsarbeit. Der DRV vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber den Beförderungsgesellschaften und den Leistungsträgern in den Zielgebieten. Als Beitrag zum besseren Verständnis fremder Kulturen durch die Touristen unterstützt der DRV seit 1994 die Herausgabe der SympathieMagazine "Fremdes verstehen" und "Umwelt verstehen".

Katholisches Auslandssekretariat der Deutschen Bischofskonferenz

Das Katholische Auslandssekretariat, eine Dienststelle der Deutschen Bischofskonferenz betreut etwa 160 deutschsprachige katholische Gemeinden in aller Welt, außerdem die Touristen-, Pilger-, Flughafen-Kapläne und Schiffsgeistlichen.

Seit 1987 unterstützen wir im Wechsel mit dem Internationalen Katholischen Missionswerk e.V. (MISSIO) das touristische Informations- und Bildungsprojekt SympathieMagazine, um damit den Touristen eine bessere Kenntnis des besuchten Landes zu verschaffen, auch über die kirchlichen, kulturellen und sozialen Verhältnisse. Mit den SympathieMagazinen sollen die Reisenden aber auch für ein adäquates, den jeweiligen kulturellen Bedingungen angepasstes Reiseverhalten gewonnen werden. Insgesamt wollen wir durch die Unterstützung des Projekts SympathieMagazine einen Beitrag leisten zur Qualifizierung des internationalen Tourismus im Sinne einer Verbesserung des Verständnisses zwischen Reisenden und Bereisten.

Österreichische Entwicklungszusammenarbeit im Außenministerium/respect

Die schrittweise Überwindung der Kluft zwischen Süd und Nord im Weltmaßstab stellt eine unabdingbare Voraussetzung für eine friedliche Zukunft und das Überleben der Menschheit dar. Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit ist bemüht, durch Programme und Projekte in Ländern der Dritten Welt einen Beitrag zu leisten, der vor allem den ärmsten Menschen zugute kommt.

Darüber hinaus wird der entwicklungspolitischen Öffentlichkeitsarbeit in Österreich großes Augenmerk geschenkt. Der Ferntourismus hat in diesem Zusammenhang zunehmende Bedeutung. Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit im Außenministerium unterstützt aus diesem Grund seit 1995 u.a. die Herausgabe der SympathieMagazine sowie deren Verbreitung in Österreich in Kooperation mit Südwind.

Kate/Tourismovision

KATE arbeitet in umwelt- und entwicklungspolitischen Projekten mit Partnerorganisationen in Europa und Lateinamerika sowie als Beratungsorganisation für Kirchen, Kommunen und Entwicklungsorganisationen. Die immer extremere Kluft zwischen arm und reich, die globale Umweltzerstörung und die völlige Ökonomisierung der Gesellschaft bedrohen Menschenrechte, Demokratie und Entwicklung.

Dem will der gemeinnützige Verein KATE entgegen wirken und engagiert sich in der Beratung und Projektarbeit sowie in weltweiten Netzwerken und Konsortien. KATE setzt sich ein für einen fairen Tourismus. Um den lateinamerikanischen Sichtweisen zum Thema Tourismus in Europa mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen, erstellt KATE über das europäisch-lateinamerikanische Dialogprogramm Tourismovision Bildungs- und Informationsmaterialien. Dazu gehört auch die Unterstützung des SympathieMagazins "Bolivien-Ecuador-Peru verstehen im Jahr 2002."

"Hoffnung für Osteuropa"

Die Aktion der evangelischen Kirchen mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa "Hoffnung für Osteuropa" will zum Aufbau von Gesellschaft und Diakonie und zur Verbesserung der notvollen sozialen Situation in vielen mittel- und osteuropäischen Ländern beitragen. Die Aktion unterstützt jährlich etwa 140 Projekte in 16 Ländern der Region, informiert die Öffentlichkeit in Deutschland über die dortige Situation und fördert Initiativen, die Menschen in Mittel- und Osteuropa unterstützen.

In vielen Ländern sind die wirtschaftliche Krise und die soziale Misere zum Dauerzustand geworden. Durch Spenden werden Projekte regionaler Partner unterstützt, die als Modell in der Zivilgesellschaft wirken. In dieser Zusammenarbeit unterstützt "Hoffnung für Osteuropa" Einrichtungen für Straßenkinder, Kinder- und Jugendbegegnungsstätten, Diakonie- und Sozialstationen, Bildungseinrichtungen, Menschenrechtszentren, Altersheime, Kindergärten, Projekte der AIDS- und Drogenprävention und die diakonische Gemeindearbeit."Hoffnung für Osteuropa" fördert die Sympathie Magazine seit 2001, weil die Hefte die Leserinnen und Leser auch in die soziale Wirklichkeit des vorgestellten Landes mitnehmen. Sie helfen, Verständnis für die Lebenssituation der Menschen vor Ort zu entwickeln. Ein Anliegen, das mit "Hoffnung für Osteuropa" verbindet.

Zentrum für Entwicklungsbezogene Bildung (ZEB)/ Fachstelle Ferntourismus

Die bis Ende der 90er Jahre bestehende Fachstelle Ferntourismus des ZEB (als Teil des kirchlichen Entwicklungsdienstes der Evangelischen Kirche in Deutschland - EKD) stellte die Gleichung "Tourismus ist Entwicklung" kritisch in Frage. Mit Partnern in Übersee, die vom Tourismus betroffen sind, wurde kooperiert.

Entwicklungsprozesse, an denen alle teilhaben, sollten gestärkt werden, bei uns und in der Dritte Welt. Entwicklungspolitische Studienreisen in Länder der Dritten Welt wurden gefördert. Die Fachstelle hat besonders an Bildungsprogrammen und Informationen für Touristen und in der Tourismusbranche Beschäftigte mitgearbeitet. Dazu gehörte auch von 1978 bis 2000 die finanzielle und personelle Mitarbeit bei dem Bildungsprojekt SympathieMagazine - als Beitrag zur Förderung eines besseren Verständnisses der Touristen für die Bevölkerung in den Ländern der Dritten Welt. Der Reisende soll sich vorbereiteter und dadurch wohler fühlen in der fremden Umgebung und die "Gastgeber" sollen es mit Gästen zu tun haben, die mehr über Land und Leute wissen. (Die Arbeit der Fachstelle wird seit 2001 vom Evangelischen Entwicklungsdienst EED/Tourism Watch fortgeführt).