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Judentum

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Editorial "Judentum verstehen"

Viele Deutsche kennen Juden nur aus dem Geschichtsunterricht als Opfer des Naziterrors, oder aus den Medien im Zusammenhang mit Israel oder mit aktuellem Antisemitismus. Wer aber kennt schon Jüdinnen und Juden persönlich? Wer weiß Genaueres über ihren Alltag oder ihre Religion? Warum essen sie beispielsweise keinen Kalbsbraten in Rahmsoße, warum diskutieren sie ständig oder nageln kleine Hülsen an ihre Türrahmen? Wer ist überhaupt Jude, und was ist es,  was das Judentum ausmacht? Auf diese und andere Fragen versuchen die Autorinnen und Autoren von »Judentum verstehen« Antworten zu geben. Und der Leser wird dabei sehr schnell feststellen: Judentum ist etwas sehr Lebendiges, Faszinierendes – und Sympathisches. Eine Religion, die sich zum Beispiel jede Woche am Schabbat den Luxus leistet, so zu tun, als ob die Welt vollkommen sei – nicht nur einmal im Jahr bei einem Traumurlaub, sondern einmal die Woche, mitten im Alltag. Wer sich mit dem Judentum beschäftigt – zu Hause oder auf Reisen –, stößt bald auch auf eigene Wurzeln – wie unbekannt, vergessen oder verdrängt sie auch sein mögen. Zwischen Judentum, Christentum und Islam gibt es viele Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede. Darüber wissen wir meist wenig. Die Antworten sind oft überraschend. »Judentum verstehen« erzählt aber auch von Menschen. Von Menschen, die viel Schlimmes erlebt haben – überall auf der Welt und gerade hier in Deutschland. Von Menschen, die mutig und optimistisch in die Zukunft blicken – trotzdem oder gerade deshalb. So wie Charlotte Knobloch, die ehemalige Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland. Sie schreibt in ihrer Autobiografie: »Wer diese seelische Not erlebt und sie verarbeitet hat, hat den Mut der Freiheit gewonnen.«

Dietlind von Laßberg

 

 

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