Religionen

Christentum

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Editorial "Christentum verstehen"

Die Situation ist bekannt: Man betrachtet auf Reisen eine andere Religion und plötzlich erscheint die eigene als wenig vertraut. Manche wissen kaum noch, was Christen an Pfingsten feiern. Im besten Fall kann das ein Anstoß sein zur Spurensuche: nach eigenen religiösen Wurzeln. Nicht nur um antworten zu können, wenn man von Andersgläubigen gefragt wird. Auch um sich selbst mal wieder zu fragen, was das Leben denn eigentlich ausmacht. Religionen sind Sinnstifter und haben manchmal erstaunlich ähnliche Vorstellungen vom Sinn des Lebens, vom gewünschten Umgang der Menschen untereinander. Die auf den ersten Blick naive Frage »Was würde Jesus dazu sagen?, was Muhammad?, Buddha?, was Gott? dürfte in manchen Alltagssituationen verblüffende – wenn auch nicht immer angenehme – Antworten erzeugen. Man müsste sich halt besser auskennen.
Das Christentum hat unsere abendländische Kultur maßgeblich mitgeprägt – andere Kulturen angeregt, herausgefordert und dabei manchmal auch erniedrigt oder beleidigt. Dialog, Verständnis und Solidarität unter den Religionen sind in Zeiten fortschreitender Säkularisierung und Globalisierung wichtiger denn je. Würden wir unsere christlichen Traditionen vergessen, könnten wir keinen Dialog mehr über (unsere) Religion(en) mit anderen führen – weder beim Reisen noch zu Hause. »Christentum verstehen« möchte zu einer neuen Offenheit verhelfen für den persönlichen Umgang mit Religion.

Armin Vielhaber

 

Kommentare

Nach der Lektüre kann einem das Christentum nicht weniger interessant erscheinen als so manche der hierzulande modischen exotischen Religionen.
(Frankfurter Rundschau)

Eine journalistisch-fundierte gelungene Kurz-Darstellung des Christentums.
(Jugendzeitschrift der Steyler Missionare)

Es ist allen drei Heften (Christentum, Palästina, Umwelt) abzuspüren, dass äußerst kompetente Autoren und Autorinnen hier am Werk waren und viel Herzblut darin ist - ein journalistisches Produkt, das sich sehen lassen kann und hoffentlich weite Verbreitung findet.
(Bischöfin Maria Jepsen)

 

Links

BMZ - Informationen zur Entwicklungszusammenarbeit und Religionen

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