Europa

Estland-Lettland-Litauen

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Vorwort "Estland-Lettland-Litauen verstehen"

Redaktion: Albert Caspari

Nachdem Estland, Lettland und Litauen im Jahr 2004 - 14 Jahre nach ihrer Unabhängigkeit - Mitglieder von EU und NATO wurden, sind sie wieder etwas aus unserem Focus gerückt. Die drei Länder an der Ostsee haben sich längst eingefügt in die bunte Reihe unserer europäischen Nachbarn: ob als Gastgeber des Eurovision Song Contest oder sportlich hochkarätiger Veranstaltungen. Die schwierigen Anpassungsprozesse nach fünf Jahrzehnten Sowjetherrschaft sowie die Transformationen von der Plan- zur Marktwirtschaft sind noch nicht abgeschlossen. Die damit verbundenen Veränderungen haben, ebenso wie die 2008 einsetzende weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise, nachhaltige Spuren in der Gesellschaft hinterlassen und den Alltag der Menschen geprägt. Die heute 20-Jährigen sind in eine ganz andere Welt hineingeboren, haben den Sozialismus nicht mehr erlebt. "Jung, dynamisch, weltoffen, aber doch auch heimatverbunden", so bezeichnen sie sich selbst. Sie blicken mit Zuversicht nach vorn und freuen sich nun auf Gäste aus aller Welt, denen sie ihre Heimat zeigen können. Denn abseits ihrer Hauptstädte sind die drei Länder für Urlauberinnen und Urlauber noch weitgehend unbekannt. "Estland, Lettland, Litauen verstehen" wurde überwiegend von einheimischen Autorinnen und Autoren geschrieben. Sie erzählen von drei interessanten "jungen Staaten mit alter Geschichte", die nicht "in einen Topf" geworfen werden möchten. Es ist äußerst spannend, sie kennen zu lernen.

Dietlind von Laßberg

Presseinformation

Tutzing, 10. Januar 2011
Nr. 1/2011

Druckfrisch: "Estland-Lettland-Litauen verstehen": SympathieMagazin über die baltischen Staaten aktualisiert

Mit der Euro-Einführung in Estland vollzieht sich ein neuerlicher Wandel. Und die Ernennung von Tallinn zur Kulturhauptstadt Europas macht neugierig - auf Estland, aber auch auf Lettland und Litauen. Über 20 Jahre liegen die stürmischen Zeiten der baltischen Unabhängigkeitsbewegungen zurück, doch den meisten Mitteleuropäern sind die baltischen Staaten - abseits ihrer Hauptstädte - wenig vertraut. Das vom Studienkreis für Tourismus und Entwicklung herausgegebene und aktualisierte SympathieMagazin "Estland-Lettland-Litauen verstehen" will dazu beitragen, die jungen Staaten mit ihrer alten Geschichte näher kennen zu lernen. Zwar sind die schwierigen Transformationsprozesse von der Plan- zur Marktwirtschaft noch nicht abgeschlossen, aber die Veränderungen sind augenfällig. Nach einer EU-weiten Studie kann Lettland mit 42 % den höchsten Anteil von Frauen unter Managern in Europa vorweisen, Litauen liegt hier an zweiter Stelle. Und im voll digitalisierten Estland kann man sich von den jungen Leuten zeigen lassen, wie man Bustickets und Parkgebühren per SMS bezahlt.

Verantwortlich für den Text: Klaus Betz

Die Aktualisierung des SympathieMagazins "Estland-Lettland-Litauen verstehen" wurde redaktionell betreut von Albert Caspari und gefördert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie von Renovabis.

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Eine ideale Möglichkeit, sich mit der Perspektive der (dortigen) Menschen auf unkomplizierte Weise bekannt zu machen. Eine empfehlenswerte Reiselektüre ...für alle, die neugierig auf überraschende Einblicke sind.
(InfoBalt)

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