Afrika, Nahost & Arabien

Kap Verde

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Vorwort "Kap Verde verstehen"

Redaktion: Brigitte Pilz

Nimmt man die Fläche des Burgenlandes, zerteilt sie in 15 ungleiche Teile, verstreut die Bevölkerungszahl Wuppertals auf neun dieser Teile und beamt das ganze 450 Kilometer vor die Küste Senegals, dann hat man eine erste Vorstellung von Kap Verde. 1456 von Seefahrern »entdeckt«, war der Archipel lange Zeit Umschlagplatz für Sklaven. 1975 wurde das Land von Portugal in die Unabhängigkeit entlassen. Der Mangel an Bodenschätzen und eine seit Jahren anhaltende Trockenheit behindern die Entwicklung erheblich. Fast zwei Drittel der auf Kap Verde geborenen Menschen leben als Emigranten im Ausland, weil das Land sie nicht ernähren kann. Trotz aller Widrigkeiten wollen die Kapverdianer ihre Zukunft selbst gestalten. Während der Sklavenzeit war auf Kap Verde die Ware »Mensch« gefragt: zur unfreiwilligen Verschiffung nach Amerika. Heute richtet sich die Hoffnung auf das freiwillige Ankommen von Urlaubstouristen. Für Bergsteiger, Surfer, Taucher und Badeurlauber hat das Land einiges zu bieten: imposante Bergregionen, Vulkane, weite Sandstrände, Wind, kristallklares Wasser. Hinzu kommt ein erstaunlicher Reichtum an gelebter Kultur und Gastfreundschaft. Die kapverdischen und deutschsprachigen Autorinnen und Autoren dieses Magazins meinen: Wer sich in Kap Verde umsehen will, braucht Neugier und Zeit. Dafür erhält man die Chance, die bereichernde »Langsamkeit im Reisen«, die Freude nicht nur am Spektakulären, sondern an der Einfachheit, am Detail, (wieder) zu entdecken.

Armin Vielhaber

Kommentare

Das Magazin „Kap Verde verstehen“ wartet auf mit zahlreichen bisher wenig bekannten Fakten und versucht auf sehr unterhaltsame Art dem Reisenden Augen und Ohren zu öffnen.
(Tours)

Studienkreis-Wettbewerb

Preisträger in Kap Verde - TOURA D'OR-Filmwettbewerb Zukunftsfähiger Tourismus:

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