Afrika, Nahost & Arabien

Jemen

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Vorwort "Jemen verstehen"

Redaktion: Dietmar Quist

Nur wenige Flugstunden von unseren heimischen Gefilden entfernt, liegt die Begegnung mit dem Einzigartigen. Mit einem fremden, geheimnisvollen Land, das unsere Sinne beflügelt: mit dem Duft von Weihrauch und Myrrhe, dem Mythos der Königin von Saba, den endlosen Weiten des Hadramaut, den märchenhaften Turmhäusern von Sana'a und Schibam. Der Jemen - ein Überbleibsel aus Tausendundeiner Nacht? Ein Traum europäischer Phantasien? Es ist gerade mal 15 Jahre her, als mit der "Republik Jemen" die erste Demokratie auf der Arabischen Halbinsel gegründet wurde. Seitdem konnte manches erreicht werden, anderes blieb auf der Strecke. Das hohe Bevölkerungswachstum frisst die Erfolge im Bereich von Wirtschaft, Gesundheits- und Bildungssystem wieder auf. Die politische Entwicklung stagniert. Trotzdem gibt es - im Vergleich zu den arabischen Nachbarn - beachtliche Freiheiten für Parteien und Medien. Die Zeichen der Neuzeit haben Spuren hinterlassen: Auch Satellitenfernsehen und Internet tragen Bilder von außen in die Häuser der Jemeniten - beflügeln ihre Träume. Manche suchen die Chance im Ausland. Andere bleiben. Sie wollen den notwendigen Fortschritt mitgestalten. Der Jemen ist ein faszinierendes Reiseland voller Kontraste. Für den Besucher gibt es viel zu entdecken. Doch die Autorinnen und Autoren von "Jemen verstehen" meinen: Vor allem die Menschen machen den Jemen unvergesslich und liebenswert. "Rahla Saida - Gute Reise!"

Armin Vielhaber

Zu den Beiträgen "Entführung - eine Gefahr?" und "Tourismus - nach der Flaute?"

Die persönlichen Einschätzungen der beiden Autoren zum Thema "Entführungen" erfolgten im Sommer 2005 vor dem Hintergrund der Tatsache, dass zwischen Juni 2001 und August 2005 im Jemen kein Ausländer entführt wurde. Seitdem ist es jedoch wieder zu Entführungen. Hilfskriterien zur Risikoabschätzung bieten die Sicherheitshinweise und Reisewarnungen des Auswärtigen Amts, dessen Tel.Nr. und Web-Adresse in diesem Magazin auf Seite 31 genannt sind.

Ammerland, Januar 2006

Kommentare

Die SympathieMagazine sind sehr informativ und dienen dem besseren Verstehen der Menschen anderer Nationen.
(Yahya Al-Abiad, Botschafter der Republik Jemen)

Ich finde das Heft überaus gelungen. Die Mischung aus "Sympathie wecken" und "kritischer Reflektion" ist hervorragend. Gerade weil ich den Jemen nun seit über 30 Jahren gut kenne, darf ich mir sicher ein solches Urteil erlauben. Ich möchte den Studienkreis damit auch ermuntern, auf dem eingeschlagenen Weg unbeirrt fortzufahren. Sie leisten damit einen ganz wichtigen Beitrag zum immer wichtiger werdenden interkulturellen Dialog.
(Prof. Dr. Horst Kopp)

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