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"Indien verstehen"
Eine Indienreise ist zunächst eine Herausforderung für die Sinne ist, dann erst kommt allmählich auch der Verstand zu seinem Recht. Denn Indien vermag bis heute Faszination und Irritation auszulösen...
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SympathieMagazin Indien
"Südafrika verstehen"
Südafrika – ein Land, das seine bittere Vergangenheit in eine Geschichte der Versöhnung
gewandelt hat. Heute bereitet sich die Nation auf ihr „Sommermärchen“ 2010 vor.
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"Tunesien verstehen"
Tunesiens Sprache ist
arabisch und doch fällt das kleine Land mit seinen zehn Millionen Einwohnern im Vergleich zum Rest der
arabischen Region in vieler Hinsicht aus dem Rahmen.
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SympathieMagazin Tunesien
"Bolivien-Ecuador-Peru verstehen"
Dieses Magazin entführt Sie in die Anden, wo nicht nur die dünne Luft, sondern auch die
atemberaubenden Naturschönheiten den Menschen zum Innehalten bringen...
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Bolivien-Ecuador-Peru
"Islam verstehen"
Über 1,3 Milliarden Menschen gehören dem Islam an. Etwa ein Viertel aller Staaten der Erde hat eine muslimische Bevölkerungsmehrheit. In Deutschland, Österreich und in der Schweiz leben fast vier Millionen Muslime.
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SympathieMagazin Islam
"Spanien verstehen"
Spanien – faszinierend ist in diesem Land nicht zuletzt der Tempowechsel zwischen dem
gemächlicheren Kleinstadtleben und den großen Städten. Dort wird am Wochenende nicht
gefrühstückt, bevor man aus dem Haus, sondern bevor man nach Hause geht...
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SympathieMagazin Spanien
SympathieMagazine für Urlaubsreisende
(Auszug aus einem im Oktober 2000 erschienenen Beitrag von Dr. Friedrich A. Wagner - ehemaliger Leiter der Reisereaktion der FAZ , von 1988 bis 2002 für das Katholische Auslandssekretariat der Deutschen Bischofskonferenz Mitglied der Redaktionellen Planungsgruppe der SympathieMagazine).
Als in den sechziger und siebziger Jahren immer mehr deutsche Touristen in die Entwicklungsländer reisten, um sich dort ihre Sehnsüchte nach abenteuerlicher Exotik zu erfüllen, wurden die zwiespältigen Folgen und Begleiterscheinungen dieses touristischen Vorgangs immer deutlicher.... Die Realität dessen, was sich da abspielte, erschütterte optimistische Hoffnungen, man könne durch menschliche Begegnungen die Verständigung zwischen den unterschiedlichen Rassen und Kulturkreisen entwickeln und fördern. Aus der Enttäuschung heraus setzte das Nachdenken darüber ein, wie man durch Informationen Chancen eröffnen könne, beim Reisenden Urteile zu beeinflussen, Vorurteile abzubauen und Sympathieempfindungen für die "exotischen" Reiseländer und die dort lebenden Menschen zu wecken.
Ein konkretes Ergebnis solcher Überlegungen war, dass im Jahre 1974 das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit den Studienkreis für Tourismus aufforderte, Projekte zu entwickeln, mit deren Hilfe die Entwicklungsländer-Reisenden zu einem besseren Verständnis für die sozialen, politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Verhältnisse ihrer Reisezielländer gelangen können. Dies war die "Geburtsstunde" (der) "SympathieMagazine".
Der Schritt ins Ungewisse
Als das erste SympathieMagazin "Kenya verstehen" im Jahr 1974 erschien, zeigte sich bald, dass im Bereich der touristischen Information und Bildung ein Defizit vorhanden war, das mit dem neuen Medium angesprochen wurde. Freilich: Im Rückblick war der Start der Reihe für die Initiatoren ein Schritt ins Ungewisse. ... Der Studienkreis für Tourismus musste sich, wie sein damaliger Referatsleiter für "Ferntourismus und SympathieMagazine", Armin Vielhaber, später freimütig zugab, zunächst auf seinen "Riecher" verlassen. Und auf die Vermutung, dass Urlauber, die in "exotische" Regionen aufbrechen, durchaus bereit sind, sich auch mit den dortigen Alltagsverhältnissen vertraut zu machen und eine entsprechende Informationsschrift zu nutzen. Eine Annahme übrigens, die später durch wissenschaftliche Befragungen und Analysen bestätigt wurde.
Titel und Formate im Wandel der Zeit:
v.l.n.r. 1974, 1980, 1989
Prinzip "Menschliche Dimension"
Zwei wichtige Merkmale der Magazine blieben (bis heute) erhalten, die zum Anfangskonzept gehörten. Das menschliche Antlitz (auf der Titelseite) - es soll die eindringliche Aufforderung an den Betrachter und Leser sein, sich mit den Bewohnern des Urlaubszieles zu beschäftigen, ihren Alltag vorurteilsfrei zu betrachten, in ihre Gesichter bei Arbeit und Fest zu schauen, teilzunehmen an ihren Mühen und Freuden - (und) dazu auffordern, den Blick hinter die touristischen Kulissen zu wagen, die im Hotel und an der Strandpromenade aufgebaut sind. Damit wird - zweitens - auch angedeutet, welche Prinzipien für die Autoren und den Stil ihrer Beiträge gelten. Sie sollen das jeweilige Thema auch mit den Daseinsgegebenheiten der Menschen beispielhaft verknüpfen. Das menschliche Einzelschicksal als Paradigma für die Situation von vielen aus einer sozialen Schicht - diese Maxime blieb, neben vielen anderen (bis heute) die gleiche.
Die Europa Reihe
1987 erschien erstmals ein SympathieMagazin, das kein fernes Entwicklungsland zum Gegenstand hat, sondern ein klassisches "Nahziel" des europäischen Fremdenverkehrs, nämlich Griechenland. Mit dem erweiterten Programm wird die zunächst verfolgte Grundidee, zum besseren Verständnis von Reisezielländern in Entwicklungsländern beizutragen, konsequent auch auf Ziele im europäischen Nahbereich ausgeweitet.
Armin Vielhaber nahm dazu in seinem Vorwort zum (ersten) Griechenland-Magazin Stellung: Mit der Ausweitung der Serie auf Länder, die nicht zu den so genannten Entwicklungsländern zählen, entspreche man dem immer wieder geäußerten Wunsch vieler Leser, die es bedauert hätten, "bei der Vorbereitung von Reisen in europäische Länder auf SympathieMagazine verzichten zu müssen". Es gäbe, so heißt es weiter, auch beim Reisen innerhalb unseres eigenen Kulturkreises zum Teil beträchtliche Wissenslücken und Verhaltensunsicherheiten, besonders was den ganz normalen Alltag dieser Länder betrifft, so dass hier SympathieMagazine zum besseren Verständnis beitragen können.
Themenorientierte Magazine
... thematisch auszuweiten. Den Anfang machte 1992 ... "Islam verstehen", es folgten "Judentum verstehen" (1997) und "Christentum verstehen" (1998)... Im Vorwort zu "Islam verstehen" heißt es, dass dieses SympathieMagazin ein Beitrag sein soll zum Abbau von Vorurteilen und Klischees über eine Weltreligion, die uns seit der Revolution im Iran und stärker noch seit dem Golfkrieg zunehmend als Bedrohung vermittelt wird. Zur Serie der Magazine mit Spezialthemen fügten sich weiterhin "Umwelt verstehen" hinzu (1998), ein Aufruf zum ganz persönlichen Überdenken von Wirkungen, Zusammenhängen, von Mitverantwortung und Chancen in Sachen Umwelt, und "Fremdes verstehen" (1994), das aus Anlass des aufkommenden Phänomens der Fremdenfeindlichkeit herausgegeben wurde. Zur Erinnerung an das Erscheinen von Nummer eins vor 25 Jahren ist Ende 1999 als Jubiläums-Magazin "Tourismus verstehen" erschienen, dem im März 2000 "Buddhismus verstehen" folgte.Der Kreis der Förderer
Bei der Gründung im Jahre 1974 gab es neben dem Herausgeber (Studienkreis für Tourismus) und dem Initiator und Auftraggeber (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit) keine weiteren Partner. Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH unterstützte das Projekt seit 1976 im Sinne eines fachspezifischen Bildungsmediums im Tourismusbereich. Ein Jahr später trat das Internationale Katholische Missionswerk e.V. (MISSIO) dem Förderkreis bei und 1978 das Zentrum für Entwicklungsbezogene Bildung (ZEB) der Evangelischen Kirche... (Im Laufe der Jahre hat sich die Zahl der Förderer auf 15 Organisationen erweitert, Anm. d.R.).
Redaktion mit Fingerspitzengefühl und Ausgewogenheit
Die engagierte, .... ausgesprochen zeit- und kostenaufwendige Redaktionsarbeit (an der seit 1974 unverändert festgehalten wird) hat sich... als notwendig erwiesen. In den mehr als zwei Jahrzehnten ihrer Existenz war die weltpolitische Lage vielen Veränderungen ausgesetzt. Die schöne Vorstellung von den reisenden Urlaubern als den Heerscharen einer Völkerwanderung des Friedens in politikfreien Räumen hat sich als Illusion herausgestellt. Auch die Magazine mussten zur Kenntnis nehmen, dass vielbesuchte Ferienziele zu Zonen aufrüttelnder Konflikte wurden, seien sie ethnischer, sozialer oder ökonomischer Natur. ... Redaktion und (redaktionelle) Planungsgruppe sahen sich deshalb immer wieder in die Position von abwägenden Vermittlern versetzt, die mit Fingerspitzengefühl und einem wachen Sinn für Objektivität und Ausgewogenheit die Beiträge auswählen und abstimmen müssen.
Auszeichnungen
1997 erhielt die Reihe der SympathieMagazine den "Willy-Scharnow-Preis",... 2000 wurde Armin Vielhaber von der Vereinigung der Deutschen Reisejournalisten (VDRJ) der "Preis für besondere Verdienste um den Tourismus" für die SympathieMagazine verliehen. (2002 folgte die Auszeichnung mit der "Grünen Palme" von GEOSAISON "für die Herausgabe der SympathieMagazine, die seit 28 Jahren den Blick des Urlaubers für fremde Kulturen schärfen"(Anm.d.R.).