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"Indien verstehen"
Eine Indienreise ist zunächst eine Herausforderung für die Sinne ist, dann erst kommt allmählich auch der Verstand zu seinem Recht. Denn Indien vermag bis heute Faszination und Irritation auszulösen...
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"Südafrika verstehen"
Südafrika – ein Land, das seine bittere Vergangenheit in eine Geschichte der Versöhnung
gewandelt hat. Heute bereitet sich die Nation auf ihr „Sommermärchen“ 2010 vor.
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"Tunesien verstehen"
Tunesiens Sprache ist
arabisch und doch fällt das kleine Land mit seinen zehn Millionen Einwohnern im Vergleich zum Rest der
arabischen Region in vieler Hinsicht aus dem Rahmen.
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"Bolivien-Ecuador-Peru verstehen"
Dieses Magazin entführt Sie in die Anden, wo nicht nur die dünne Luft, sondern auch die
atemberaubenden Naturschönheiten den Menschen zum Innehalten bringen...
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Bolivien-Ecuador-Peru
"Islam verstehen"
Über 1,3 Milliarden Menschen gehören dem Islam an. Etwa ein Viertel aller Staaten der Erde hat eine muslimische Bevölkerungsmehrheit. In Deutschland, Österreich und in der Schweiz leben fast vier Millionen Muslime.
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"Spanien verstehen"
Spanien – faszinierend ist in diesem Land nicht zuletzt der Tempowechsel zwischen dem
gemächlicheren Kleinstadtleben und den großen Städten. Dort wird am Wochenende nicht
gefrühstückt, bevor man aus dem Haus, sondern bevor man nach Hause geht...
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"Mehrwert" mit sechs Sternen ******
Das kennen wir alle: Ein Ereignis, ein Erfolg, eine Freude klingen in uns nach, auch wenn die Sache selber längst passé ist. Solchen "Mehrwert" verschaffen sich erfahrene Reisende ganz bewusst, indem sie beobachten, fragen, zuhören oder auch bereit sind, sich selber durch andere Menschen und Umstände prägen zu lassen. Den Einsatz belohnt das Ergebnis: Die Reise wächst über ein Alle-Jahre-wieder-Ritual hinaus und wird zum Bestandteil der individuellen Lebensgeschichte.
****** Schon an den Anfang einer Reise gehören Fragen: Warum
macht man sie überhaupt? Was zählt mehr, das Fortgehen oder das Ankommen? Oder vielleicht das, was ich nach Rückkehr erzählen kann? Was möchte ich erleben, was nicht? Worauf freue ich mich?
****** Wahrnehmung durch Filter, Beobachtung mit Scheuklappen - so laufen wir häufig durch den Alltag. Für den erwünschten "Mehrwert" brauche ich aber Unvoreingenommenheit. Ich möchte ja entdecken und dazulernen. Kritisch kann ich trotzdem sein. Neugier ist immer gut: Was sind das eigentlich für Menschen in meinem Reiseland, was bestimmt ihren Alltag, an was freuen sie sich? Was gefällt mir an ihrem Leben, was würde ich selber anders machen? Wie begegnen sie mir, was wissen sie von uns, wie bewerten sie unser Auftreten, unsere Meinungen?
****** Respekt vor dem Fremden und vor anderen Kulturen ist unverzichtbar. Wenn ich andere Traditionen oder Religionen in erster Linie als Exotik begreife, kann ich mich ihnen nicht nähern, sie nicht angemessen beurteilen. Darauf kommt es mir aber an. Außerdem: Eigene Positionen und Gewohnheiten lassen sich im Kontrast zu anderen am besten erkennen. Respekt vor dem Fremden hilft mir also, auch über mich und mein Umfeld zu lernen und mich in der Fremde richtig zu verhalten.
****** Fremdes kann aber auch befangen, unsicher machen. Konsequenz: Man bleibt auf Distanz, versteift sich auf "bewährte" Ansichten und Überzeugungen. Eine verpasste Chance, das Fremde ein wenig zu entschlüsseln. Besser: sich einlassen auf das Unbekannte, zuhören, nachdenken, ausprobieren.
****** Reisende haben Rechte, aber wenn sie auf Privilegien pochen, missverstehen sie ihre Rolle. Ich bin letztlich nur einer von vielen Touristen, die ein Land bereisen.
****** Unterwegs interessante Dinge einkaufen - aber ja! Ich will dabei nicht übervorteilt werden, aber ich will auch keine unangemessenen Preise herausschinden, insbesondere nicht in Ländern, in denen Billiglöhne gezahlt werden. Nur faire Preise sichern die Existenz der Anbieter.
****** Ex und hopp - irgendjemand wird sich schon um die leere Bierdose kümmern. Stimmt. Aber die Einstellung stimmt nicht! Wer Müll in die Landschaft entsorgt, wird sich auch um Energie- und Wasserverschwendung im Urlaub keine Gedanken machen. Ein respektvolles Verhalten gegenüber Natur und Umwelt lässt sich nicht in Ländergrenzen sperren, meine ich.
****** Es gibt zauberhafte Länder mit abstoßenden Menschenrechtsverletzungen. Ich muss nicht unbedingt hinfahren, richtig, aber wenn ich es doch tue (vielleicht, weil ich dort Freunde habe), gilt umso mehr: Hinschauen, nicht wegschauen. Der Schutz der Menschenrechte ist zu wichtig, als dass er durch unsere Urlaubsinteressen vernachlässigt werden darf. Meine Einstellung gegen Diskriminierung, Unterdrückung oder gar Folter lasse ich mir durch einen Urlaub nicht abkaufen. Damit verletze ich auch kein Gastrecht.
****** Im Urlaub fühlt man sich in guten Händen bei Menschen, denen man zu Hause eher ausweicht: Ausländern. Irgendwie schizophren, oder? Deshalb: Blickwechsel auch daheim - nicht nur Ölwechsel!
****** "Wer es im Urlaub wie zu Hause haben möchte, der sollte eigentlich gar nicht verreisen". Das hat mal ein Mensch mit Welterfahrung gesagt. Recht hat er!
Redaktion