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"Indien verstehen"
Eine Indienreise ist zunächst eine Herausforderung für die Sinne ist, dann erst kommt allmählich auch der Verstand zu seinem Recht. Denn Indien vermag bis heute Faszination und Irritation auszulösen...
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"Südafrika verstehen"
Südafrika – ein Land, das seine bittere Vergangenheit in eine Geschichte der Versöhnung
gewandelt hat. Heute bereitet sich die Nation auf ihr „Sommermärchen“ 2010 vor.
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"Tunesien verstehen"
Tunesiens Sprache ist
arabisch und doch fällt das kleine Land mit seinen zehn Millionen Einwohnern im Vergleich zum Rest der
arabischen Region in vieler Hinsicht aus dem Rahmen.
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"Bolivien-Ecuador-Peru verstehen"
Dieses Magazin entführt Sie in die Anden, wo nicht nur die dünne Luft, sondern auch die
atemberaubenden Naturschönheiten den Menschen zum Innehalten bringen...
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"Islam verstehen"
Über 1,3 Milliarden Menschen gehören dem Islam an. Etwa ein Viertel aller Staaten der Erde hat eine muslimische Bevölkerungsmehrheit. In Deutschland, Österreich und in der Schweiz leben fast vier Millionen Muslime.
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"Spanien verstehen"
Spanien – faszinierend ist in diesem Land nicht zuletzt der Tempowechsel zwischen dem
gemächlicheren Kleinstadtleben und den großen Städten. Dort wird am Wochenende nicht
gefrühstückt, bevor man aus dem Haus, sondern bevor man nach Hause geht...
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„Wir wollen wissen, wo es langgeht! Deshalb lesen wir die SymphatieMagazine."

Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär gründeten mit Mitgliedern des "Tatort"-Teams 1998 den Verein "Tatort – Straßen der Welt e.V.", der sich für philippinische Straßenkinder einsetzt und der auf den viel beachteten TV-Krimi Tatort Manila zurückgeht.
Der Film erhielt den Sonderpreis des internationalen Filmwettbewerbs Zukunftsfähiger Tourismus TOURA D’OR.
Der Tatort "Manila" – Ein Krimi mit Folgen
Die Gründung des Vereins "Tatort – Straßen der Welt e.V." geht auf
die ungewöhnliche Geschichte eines ungewöhnlichen Fernseh-Krimis
zurück. Im April 1998 strahlte der Westdeutsche Rundfunk (WDR)
einen Krimi der "Tatort"-Reihe aus, der durch die Arbeit des Vereins
einen langen Nachhall hat – bis in die Gegenwart.
"Manila" – geschrieben und inszeniert von Regisseur Niki Stein –
thematisierte die Kindersex- und Menschenhandelsproblematik. Erstmals
widmete sich damit ein deutscher Unterhaltungskrimi einem
brisanten entwicklungspolitischen Thema und erntete damit ein breites
Echo.
Die erste Anregung zu einem "Tatort” mit einem entwicklungspolitischen
Bezug kam aus Bonn. Ingo Ferrari, damals Mitarbeiter des
Bundesentwicklungsministeriums (BMZ), gewann den WDR und die
Filmproduktionsfirma Colonia Media dafür, diese Idee umzusetzen.
Deren Geschäftsführer Georg Feil und Produzent Jan Hinter fanden in
Niki Stein einen geeigneten Drehbuchautor und Regisseur, der durch
intensive Reisen in Entwicklungsländer bereits eine hohe thematische
Kompetenz erworben hatte.
Er recherchierte das Thema sehr sorgfältig und reiste dafür zweimal
auf die Philippinen. Im Kinderschutzzentrum PREDA, das er besuchte,
lernte er die 15-jährige Marlyn C. kennen, die ihm ihre Entführungsgeschichte
nach Deutschland berichtete – die Vorlage für die Krimi-
Handlung.
Im November 1997 begannen in Manila die Dreharbeiten. Das Filmteam
war sehr beeindruckt von den dramatischen Lebensumständen
in den Slums der Stadt, in denen gedreht wurde. Noch in Manila
wurde die Idee geboren, eine kleine Hilfsorganisation ins Leben zu
rufen, um Straßenkindern nachhaltig zu helfen und präventiv tätig zu
werden.
Zurück in Deutschland gründeten Anfang 1998 die prominenten
Kommissar-Darsteller, Mitarbeiter der Tatort-Crew und mitreisende
Journalisten den Verein "Tatort – Straßen der Welt e.V.".
Nach der Erstausstrahlung diskutierten die Darsteller, der Regisseur
Niki Stein und Experten das Thema Kinderhandel und Sextourismus in
der Talksendung "Sabine Christiansen". Auf die eingeblendete Kontonummer
hin kam eine sechsstellige Summe an Spenden zusammen.
Ingo Ferrari produzierte für das BMZ ein Medienpaket zum Film. Es
entstanden ein Dokumentarfilm über die wirklichen Hintergründe des
Kriminalfalls, ein außergewöhnliches ‚Buch zum Film’ und – mit einigen
Monaten Abstand – eine CD-ROM, die zahlreiche Ausschnitte der beiden
Filme, einer Diskussion bei "Sabine Christiansen", Tondokumente
und Texte zusammenstellte. Dieses Medienpaket stellt das BMZ
kostenfrei für die Bildungsarbeit bereit.
Mit zahlreichen Auszeichnungen wurden die einzelnen Medien und die
Informationskampagne bedacht. Der Krimi erhielt einen Sonderpreis
des TOURA D’OR, Dokumentarfilm und Taschenbuch den "Pädagogikpreis"
der Konferenz der Landesfilmdienste. Die CD-ROM wurde mit
dem Deutschen Multimedia Award, dem Asymetrix Interactive Award
und dem Deutschen Preis für Kommunikationsdesign ausgezeichnet.
(Auszug aus www.tatort-verein.de)